Bachelor

hoersaal Der Bachelorstudiengang in der Elektrotechnik und Informationstechnik führt zu einem ersten, bedingt berufsqualifizierenden Hochschulabschluss. Angelegt ist er auf sechs Semester, in denen ihr als Studierende eine breite Grundlagenausbildung erhaltet, auf die im Masterstudiengang eine Vertiefung aufgesetzt wird. Dementsprechend empfehlen wir, nach dem Bachelor- auch noch den Masterstudiengang zu absolvieren. Die formale Regelung für das Bachelorstudium findest du in der Bachelor-Prüfungsordnung. Weitere Informationen findest du auch auf der Homepage der Fakultät.

Fristen

Im Wesentlichen können Dir drei Fristen während des Bachelorstudiengangs begegnen. Sie sind in der Prüfungsordnung (PO) definiert. Die erste und wichtigste Frist stellen die Orientierungsprüfungen dar. 

Die zweite Frist betrifft Wiederholungsprüfungen. Diese finden immer am Ende des nächsten oder übernächsten Semesters statt. Eine nicht bestandene Prüfung muss bis zum Ende des Prüfungszeitraums des übernächsten Semesters bestanden sein. Anderenfalls verliert man den Prüfungsanspruch und wird exmatrikuliert. Solltest Du durch eine schriftliche Prüfung zum zweiten Mal durchfallen, bleibt Dir noch eine mündliche Nachprüfung, um die Note "ausreichend" zu erhalten. Wird diese auch nicht bestanden, kann man einen Antrag auf Zweitwiederholung beim BPA stellen. Dabei kann dich unser BPA-Referat beraten und unterstützen.

Die dritte Frist beschränkt die maximale Zahl eurer Fachsemester im Bachelorstudiengang. Bis zur PO ab Wintersemester 15/16 sind des neun Fachsemester und zehn Fachsemester mit  der PO ab WS 15/16. Wenn Du bis zum Ende des letzten Fachsemesters nicht alle Leistungen bestanden und seine Bachelorarbeit geschrieben hat, verlierst du ebenfalls deinen Prüfungsanspruch. Hast Du die Fristüberschreitung nicht selbst zu vertreten, kannst du einen Antrag auf Verlängerung beim BPA stellen.

Eine weitere Frist die nicht direkt mit dem Bachelor zu tun hat ist die der Masterbewerbung. Diese sind der 15. Juli für das Wintersemester und der 15. Januar für das Sommersemester.

Orientierungsprüfungen

Die Orientierungsprüfungen befinden sich am Beginn des Studiums und sollen verhindern, dass man jahrelang studiert, ohne dem Studium gewachsen zu sein. Werden Sie nicht bestanden verliert man den Prüfungsanspruch und wird exmatrikuliert. Man darf dann auch an anderen Unis nicht Elektro- und Informationstechnik studieren - der Weg an eine FH oder BA steht aber weiterhin offen. Ausnahmen gibt es nur, wenn man glaubhaft bestätigen kann, dass man die Fristüberschreitung nicht selbst zu verschulden hat. In diesem Fall musst du einen entsprechenden Antrag an den BPA stellen, dabei kann dich unser BPA-Referent beraten und unterstützen.

Bis zur Prüfungsordnung ab Wintersemester 15/16 müssen sechs der insgesamt acht Prüfungen der ersten zwei Semester nach dem dritten Semester endgültig bestanden sein.

Ab der Prüfungsordnung ab Wintersemester 15/16 müssen die Modulprüfungen "Höhere Mathematik 1" und "Lineare Elektrische Netze" bis zum Ende des Prüfungszeitraums des zweiten Semesters abgelegt und bis zum Ende des Prüfungszeitraums des dritten Semesters bestanden werden.

Schlüsselqualifikationen/Überfachliche Qualifikationen

Im Bachelorstudiengang findet sich ein Block der formell "überfachliche Qualifikationen" nennt, aber gemeinhin "Schlüsselqualifikationen" genannt wird. Als solche sind nützliche Qualifikationen wie das Halten von Präsentationen oder betriebswirtschaftliche Kenntnisse aufzufassen. Sowohl Seminare als auch Vorlesungen sind in diesem Modul als Veranstaltungsformen möglich. Eine gute Möglichkeit sind außerdem die Sprachkurse des Sprachzentrums (SPZ).

Laborpraktika

Ebenfalls werdet ihr mit dem einen oder anderen Praktikum konfrontiert werden. Dies können Versuche im Labor oder am PC sein. Verpflichtend für alle sind das informationstechnische Praktikum und das elektrotechnische Grundlagenpraktikum. Weitere Pflichtpraktika gibt es im Bachelor nicht. Du kannst ein weiteres Laborpraktikum oder zwei Workshops belegen.

Industriepraktikum

Ein Praktikum, wie es auch im früheren Diplomstudiengang vorgeschrieben war, ist erst mit der PO ab WS 15/16 Teil des Bachelorsstudiengangs. Studierenden früherer Versionen der Prüfungsordnung arbeiten zum Teil trotzdem freiwillig als Praktikant, um in der Zeit vor Studienbeginn einen Einblick in die Arbeit der Industrie zu bekommen und so das später eher theoretische Studium um praktische Erfahrung zu ergänzen. Jedem, der in seiner Zeit vor Studienbeginn noch Luft hat, kann ein solches Praktikum nur empfohlen werden.

Ein kurzer Ausblick

Generell gilt die Empfehlung, sich nach Abschluss des Bachelorsstudiums für den Master zu bewerben. Hierfür sprechen sich auch die Professoren aus. Wer nach dem Bachelor doch erst einmal Praxiserfahrung sammeln möchte, kann sich beispielsweise für ein halb- bis ganzjähriges Praktikum bewerben und dieses dann nach Rücksprache mit dem Praktikantenamt als Pflichtpraktikum für das Masterstudium anerkennen lassen.

Welches Studienmodell ihr im Master wählen könnt, ist von der Belegung eures Wahlbereichs im Bachelor unabhängig.

Bitte beachtet beim Master die Bewerbungsfristen die oben unter Fristen genannt werden.